Acrylmalerei, Frau liegt eingerollt und beschützt und wird von gelber greller Sonne bestrahlt
Persönliches,  Praktisches

10 Dinge, die du auch im Liegen tun kannst

Es ist nicht das erste Mal, aber so schlimm hat es mich noch nicht erwischt. Liegen, Schmerzen, liegen, Schmerzen und nachts – weniger Schmerzen aber natürlich trotzdem liegen, so sieht mein Alltag zur Zeit aus.

Zwischendrin, wenn es ein guter Tag ist, ein paar Schritte nach draußen. Danach aber muss ich wieder still auf der Seite ruhen, den Rest des Tages.

Das ist nicht nur langweilig, sondern kann auch irgendwann seelisch weh tun – insbesondere, wenn sich die Zeit nur nach Warten und Aushalten anfühlt.

Und auch, wenn es manchmal nur ums Aushalten geht: Es ist mir wichtig, jeden kleinen besseren Moment zu nutzen für etwas Schönes, etwas Sinnvolles und Wohltuendes.

Nur wie? Ohne das Bett zu verlassen, ohne Besuch empfangen zu können?

Ich habe mir eine Liste erstellt, mit Dingen, die ich trotzdem tun kann.

Vielleicht ist auch etwas für dich dabei?

1. Ein Musikinstrument spielen

Dies ist Nummer eins auf meiner Liste, weil mir das besonders gut tut. Auch wenn es das ist, was ich am seltensten mache – da es doch etwas mehr Kraft kostet.

Als ich noch auf dem Rücken liegen konnte war das leichter, in Seitenlage ist es eine größere Herausforderung. 

Dennoch – es gibt es Musikinstrumente, die ich spielen kann:

Wie eine Kalimba, oder sogenanntes Daumenklavier, die mir ein Freund ausgeliehen hat.

Anstelle meiner Gitarre besitze ich jetzt eine Ukulele, die klein genug und leicht zu greifen ist.

Sicher gibt es aber noch weitere Instrumente, die im Liegen einigermaßen leicht zu spielen sind.

Ich freue mich über weitere Ideen! 

2. Malen und Zeichnen

Meine geliebten Ölfarben musste ich leider schon vor einer ganzen Weile aufgeben, da ich die Ausdünstungen nicht vertrage.

Im Bett liegend kann ich mit Bleistift zeichnen, aber viel lieber arbeite ich mit guten Wasserfarben da ich es bunt und intuitiv mag.

Es muss ein kleines Format sein, damit ich mich nicht zu sehr verbiegen muss – und das Bild in wenigen Minuten fertig gestellt ist.

So entsteht zur Zeit fast jeden Tag ein kleines Werk und alles was ich jetzt nicht selbst fühlen und sehen kann, kann ich aufs Papier bringen:

Bäume, das Meer, Schmetterlinge, Vögel, Blumen oder einfach schöne leuchtende Farbmuster.

4. Schreiben

Einen längeren Text zu schreiben – etwa eine persönliche E-Mail oder einen Blogbeitrag – kostet mich ähnlich wie das Spielen eines Instruments recht viel Kraft.

Auf der Seite liegend zu tippen ist auch eine ziemliche Herausforderung. Mithilfe stützender Kissen, dem Laptop in Schräglage und genügend Pausen ist aber auch das zeitweise möglich.

Und das ist auch zur Zeit oft meine einzige Möglichkeit Kontakte zu pflegen.

Meist über Messenger wie Whatsapp, wo kurze Sätze mit Pausen besser möglich sind als in E-Mails.

Manchmal kann ich dennoch tage- oder wochenlang nicht oder kaum antworten.

Aber jede Freundschaft, die das aushält, ist das Wertvollste, was es für mich gibt.

5. Lesen

Ob es mir möglich ist zu lesen, ist weniger von meiner Mobilität, als von meiner Gesamtverfassung abhängig.

Zum Lesen (eines richtigen Buches aus Papier) brauche ich eine gewisse Ruhe und Gelassenheit – und Konzentration.

Aber dann zählt es zu den entspannenderen „Aktivitäten“. 

Gerade habe ich das Buch „Die Weisheit der Wölfe“. von Wolfs-Expertin Elli Radinger fertig gelesen. Wunderschön und bewegend. 

Sie beschreibt, wie Wölfe im Rudel zusammenhalten – und kranke Wölfe monatelang von ihren Familienmitgliedern gepflegt und gefüttert werden.

Es ist so lebendig und liebevoll geschrieben, dass ich beim Lesen das Gefühl hatte, neben ihr im Yellowstone-Nationalpark zu stehen.

Dieses Buch werde ich ganz sicher noch öfter zur Hand nehmen.

Es zählt zu den Büchern, die mich trotz aller Schmerzen und Schwierigkeiten mit Leichtigkeit an meine Lebendigkeit und meine Liebe zum Leben erinnern.

Außerdem lese ich die Millenium-Reihe von Krimi-Autor Stieg Larsson und seinem Nachfolger, David Lagerkrantz.

Die Hauptfigur, Lisbeth Salander, hat sehr schweres durchgemacht und ist meist auf sich allein gestellt. 

In ihrer Unabhängigkeit liegt aber auch ihre Stärke.

Außerdem hat sie die Fähigkeit jeden Computer zu hacken.

Und so nimmt sie es mit den schlimmsten Sadisten dieser Welt auf – nicht ganz realistisch, aber durchaus spannend.

7. Meditieren / Schamanische Reise

Meditieren fällt mir sehr schwer, da ich durch die Schmerzmittel und meinen Gesamtzustand nicht in den Zustand komme, den es bräuchte um wirklich innerlich leer und leicht zu werden.

Alternativ dazu habe ich das Schamanische Reisen für mich entdeckt.

Innerhalb eines festgelegten Zeitraumes von 10-20 Minuten reise ich in die sogenannte „Anderswelt“, mithilfe von schamanischen Trommelklängen. 

Jede Reise ist etwas anders, aber knüpft an die vorherigen an.

Und von jeder dieser Reisen komme ich wenn nicht entspannter, aber doch hoffnungsvoller und gelassener zurück.

Eine Schamanische Reise ähnelt meiner Erfahrung nach dem, was ich unter Visualisierungstechniken kenne, und ist doch wieder anders.

Ich werde dazu noch einen ausführlicheren Beitrag verfassen.

8. Filme und Serien schauen

Ich denke dazu muss ich nicht viel schreiben.

Für die meisten Menschen ist das sicher heutzutage eine der ersten „Beschäftigungen“ denen sie bei einer längeren Erkrankung nachgehen.

Seit ich so wenig machen kann, lohnt sich mein Netflix-Abonnement und ich habe die meisten für mich interessanten Serien angesehen.

Zum Glück gibt es ein riesiges Angebot.

Es ist dennoch nicht ratsam den ganzen Tag mit Serien zu verbringen. Auch wenn an manchen Tagen die Ablenkung durch eine Serie durchaus die beste Alternative sein kann.

Es ist jedoch anstrengend, so viel multimedialen Input zu bekommen, und diese Energie nirgends ausgleichen zu können.

Auch wenn Lesen, Malen oder Schreiben zunächst mehr Kraft kostet – hinterher fühle ich mich weniger leer und ausgelaugt als nach stundenlangem Binge-watching.

Ich möchte hier dennoch eine Serie vorstellen, der ich unter anderen Umständen keine Chance gegeben hätte:

„I am not ok with this“ spielt in einer amerikanischen Kleinstadt.

Die Protagonistin ist Teenagerin, lesbisch, Außenseiterin und hat vor kurzem ihren Vater verloren.

Dass sie plötzlich unkontrolliert Superkräfte zu entwickeln scheint, ist für sie nicht hilfreich –  sondern eine weitere Katastrophe.

Die Serie ist kurzweilig, die Folgen dauern nur etwas über 20 Minuten und hinterließen bei mir trotz des schwierigen Themas ein positives Gefühl und brachte mich auch mal zum Lachen – und positive Gefühle zu sammeln ist für mich eines der wichtigsten Dinge, um meinem Körper zu helfen wieder gesünder zu werden.

9. Spielen (Apps, Tablet, Computer)

Spielen ist ähnlich wie Serien schauen: Es kann die Zeit vertreiben, aber kann auch ein Gefühl der Leere und Sinnlosigkeit hinterlassen, wenn ich es übertreibe.

Wenn ich spiele, achte ich darauf, dass mich das Spiel eher entspannt, und nicht anstrengt. Spiele, wo ich unter Zeitdruck reagieren muss oder die mit schnellen Bildabfolgen und Effekten einher gehen sind für mich tabu.

Meine Lieblingsapp ist zur Zeit ein Aquariumsimulator wo ich ganz entspannt dekorieren und den virtuellen Fischen zusehen kann (es sind alles Arten, die es auch in Wirklichkeit gibt).

Außerdem ein Geographiequiz – unglaublich wie viele Inselchen und Länder es gibt, die ich noch nicht kannte oder die ich ganz woanders auf der Weltkugel verortet hätte.

Beide Spiele tun mir gut, weil sie eine Verbindung zur realen Welt und zu meinen Lieblingsbeschäftigungen haben – Natur und Reisen –  und ich sie in meinem Tempo spielen kann.

Mein Tipp wenn du ein Spiel wirklich magst und öfter spielst, und es sich in der kostenlosen Version mit Werbung finanziert:

Es lohnt sich meist, 1-3 Euro zu bezahlen um ohne plötzliche Werbeeinblendungen spielen zu können. Mich jedenfalls erschreckt das immer und der Ton ist auch viel zu laut.

10. Lernen

Mein Kopf brummt, ich fühle mich unendlich erschöpft und vor meinen Augen flimmert es.

Lernen? In diesem Zustand? Ist das mein Ernst?

Ja. Wahrscheinlich, weil ich es einfach liebe zu lernen. 

Zugegeben, es ist kein Vergleich zu der Zeit als ich gesund war und studierte. Ich habe weder die Kraft noch die Konzentration um so viel und konsequent Wissen in mich aufzusaugen.

Dennoch ist Lernen für mich das, was meinen Tagen den meisten Sinn verleiht.

Zur Zeit lerne ich Webseiten zu gestalten und zu erstellen.

Angefangen habe ich damit, als ich meinen Blog eröffnete.

Nach längerer Pause knüpfe ich dort wieder an und lerne html, css und javascript (der Code, in dem die meisten Webseiten geschrieben sind und der bestimmt, wie eine Website aussieht und wie sie funktioniert).

Code zu schreiben ist für mich leichter, als mit Menschen zu kommunizieren. Es ist logisch, es ist nicht emotional kompliziert und ich muss nichts erklären.

Natürlich bin ich langsam und es gibt viele Tage und Wochen, an denen nichts in meinen Kopf hinein geht.

Der Trick ist, das nicht zu beurteilen und einfach in meiner Geschwindigkeit voran zu gehen.

Wenn mir das gelingt, ist es egal, ob es Tage, Wochen oder Monate dauert.

Das Wunderbare ist, ich kann trotz allem etwas lernen.

Manches dieser zehn Dinge meiner Liste schaffe ich nur wenige Minuten am Stück oder nur einmal alle paar Wochen.

Umso wertvoller sind sie für mich.

Was machst du, wenn du nicht aufstehen kannst?

Wie nutzt du die Minuten, Stunden oder Tage, an denen es dir etwas besser geht?

Ich freue mich wie immer über euer Feedback – auch wenn es jetzt leider erneut länger gedauert hat seit meinem letzten Beitrag.

7 Comments

  • sabine

    Hallo Elisa,

    deine Art zu schreiben ist für mich sehr inspirierend und aufmunternd. Ich glaube, dass genau das der beste Weg ist, mit schwierigen Situationen umzugehen. Deshalb steht in meinem Flur eine Tafel mit dem Hinweis „Das tun, was geht“. So bin ich immer wieder auf der innerlichen Suche, wo ich etwas schaffen und erledigen kann, oder wann ich eine Unternehmung angehen kann.
    Im Krankenhaus musste ich zwangsläufig nach Beschäftigungen suchen. Besonders hat mir das Quilling gefallen. Das ist eine Bastelart mit Papierstreifen. Man kann auch mal nur eine Minute weiter basteln, oder länger. Je nach Verfassung.
    Manche stricken oder sticken liegend.
    Besonders gerne höre ich Hörbücher.
    Und dann gibt es noch eine Technik, die nennt sich mentales Training. Dabei stellt man sich einfach gesagt, Bewegungen wie Sport, oder auch das Instrumentenspiel ganz genau vor. Tatsächlich bauen sich dadurch die Muskeln nicht so schnell ab und Bewegungsabläufe werden verinnerlicht.
    Ich wünsche dir einen wunderbaren Abend,

    Alles Gute, Sabine.

    • Elisa

      Hallo Sabine,

      vielen Dank für deine Rückmeldung! Das freut mich zu lesen. Danke für die tollen Tipps, von Quilling habe ich noch nie gehört, das muss ich mir mal anschauen. Besonders wichtig finde ich deinen Hinweis mit dem mentalen Training. Ich schaue mir zur Zeit auch gerne Videos von starken Menschen beim Training und bei Wettkämpfen an, das hilft mir, wenn auch auf einem extrem viel niedrigeren Niveau, so oft es geht Kräftigungsübungen zu machen. Und bevor ich mich bewege, gehe ich die Bewegungen im Kopf durch, dann klappt es gefühlt besser.

      Ein schönes Wochenende Dir,

      Viele Grüße, Elisa

    • Gurke

      Hallo, ich habe gerade diese Zeilen hier gelesen und fühle mich angesprochen, da ich meine Tage auch überwiegend im Liegen verbringe.
      Seit über 10 Jahren geht das bei mir schon so,,
      Daher bin ich schon sehr geübt, vieles im Liegen zu schaffen. Zum Glück kann ich auch auf dem Rücken liegen, sodass ich manchmal sogar im Liegen essen kann, falls mir die Kraft zum Sitzen fehlt.

      Meine größten Motivationstreiber sind meine Kinder, die von klein auch da hinein gewachsen sind und jahrelang unter anderem neben mir auf dem Sofa lagen und dort Hausaufgaben machten, kuschelten, Bilderbücher ansahen etc

      Filme anschauen kam erst abends infrage, mittlerweile schreibe ich viel, je nach Situation kann ich auch lesen oder auch telefonieren.

      Letztlich kostet alles Kraft und ich muss mir das gut einteilen, damit genug Energie für meine Kinder übrig bleibt.

      Als die Kinder kleiner waren hatte ich noch viel mehr Hilfe um mich herum, bin froh, dass ich jetzt besser zurecht komme und die Kinder mir viel helfen können.

      Hin und wieder kann ich sogar jetzt schon einen kleinen Ausflug im Rollstuhl machen, was uns auch viel Spaß macht, auch wenn ich danach wieder länger liegen und Schmerzen aushalten muss…

      Aber, ich versuche auch jeden Tag das Beste aus der Situation zu machen, und freue mich, wenn ich jeden einzelnen Tag so gut wie möglich schaffe, um meinen Kindern einen guten Start ins Leben zu ermöglichen.
      Dir weiterhin alles Liebe und Gute!

  • Siggi

    Liebe Elisa,

    und wieder hast du mich mit deinen wunderbaren Beiträgen so positiv berührt.
    Dafür danke ich dir von Herzen.

    Es tut so gut zu lesen, welch hilfreiche Strategien du, besonders für besonders Betroffene , in der Zeit, wie der Jetzigen Epidemie ,ausgearbeitet hast.

    Ich bin zwar nicht mehr bettlägerig, aber viele deiner wertvollen Anregungen helfen mir, besonders an Tagen die immer wieder wellenartig verlaufen,
    meine Langzeit- Symptome etwas zu mindern.

    Liebe, tapfere Elisa,
    ich wünsche dir von Herzen, dass du immer mehr auf den aufsteigenden Ast krabbeln mögest, und danke dir ganz herzlich, dass du uns immer wieder
    an deinen Gedanken und Impulsen teilnehmen lässt.

    Du bist ein besonderes Menschelein, und es ist so schön, dass es dich gibt.

    Eine ganz liebe Umarmung
    von deiner Siggi

    • Elisa

      Liebe Siggi,

      ganz lieben Dank! Ich wünsche dir von Herzen, dass auch deine Langzeit-Wellen immer mehr nachlassen und die leichteren Tage häufiger bei dir vorbeischauen.

      Eine liebe Umarmung zurück,
      deine Elisa

  • Arno

    Hallo, vielen Dank für die viele Energie und Kraft, die du in den Beitrag gelegt hast, wie du persönlich mit deinem derzeitigen Leben umgehst.

    Es ist sehr positiv formuliert und du stellst dich dem Leben trotzdem es dir nicht gut geht, das finde ich sehr bewundernswert.

    Danke für die Ideen, die du eingebracht hast, das eine oder andere wird für jeden dabei sein, der hoffentlich diesen und deine anderen Beiträge liest, weil du ein besonderer Mensch bist mit vielen Talenten.

    Vieles über das du schreibst kann ich zum Beispiel gar nicht, wie ein Instrument spielen, Malen, Zeichnen, das Lernen im Sinne von Webapplikationen.

    Was mache ich gerne? Unter anderen schaue ich statt Serien gerne Tennis, Fußball, Wintersport usw. – leider alles auf Pause auf unbekannte Zeit.

    Meditieren bzw. Entspannen ist gut, wobei man dazu ein gewisse innere Ruhe braucht und halbwegs einen guten Tag im Sinne von Symptomen haben muss.

    Da ich eine Hündin habe und niemanden zur Betreuung muss ich mehrfach am Tag raus, ob es mir gut geht oder nicht, wobei wenn ich akut krank werden würde, hätte ich keinen Plan B.

    Virtuell bin ich eher auf Einzelkontakte gegangen mit denen ich mich austausche, in Foren schreibe ich kaum noch oder gar nicht, da ich ein sehr harmoniebedürftiger Mensch bin und leider sogar in spirituellen Foren auch „nur“ Menschen sind mit ihren Stärken und Schwächen und ich habe keine Kraft zu endlosen Diskussionen oder gar um Recht zu bekommen. Recht zu bekommen ist mir nicht wichtig, genauso wenig wie Schuld ist ein Thema für mich ist. Es ist egal, „wer oder was“ schuld ist, Fakt ist, dass man sich mit den Tatsachen auseinander setzen muss.

    Ich sehe mich nicht als Opfer übrigens, mein Leben ist eben so wie es ist, das habe ich zwar schon oft geschrieben, aber ich glaube noch immer dran, dass wenn ein menschliches Wesen Hilfe bringen kann für mich, dann bin ich das selbst.

    An etwas zu glauben, was höher ist als man selbst finde ich gut, egal welche Religion oder Glaube, letztendlich wäre es einfach wichtig zu versuchen ein gutes Leben für sich und andere zu führen und das tun Menschen, die das ernst nehmen.

    Auch mir macht es Freude zu lernen, vom Leben, von den Menschen zu lernen, auch wenn es negative Erfahrungen sind, sind sie wertvoll, weil dann weiß ich auch Bescheid, wo ich aufpassen muss.

    Ich will niemanden bekehren zu einer Religion, ich kann nur sagen, dass ich mich eigentlich nicht wirklich zu einer Gemeinschaft bekenne, aber der 8-Fache Pfad aus dem Buddhismus ist für mich so ein kleiner Leitfaden zum Leben geworden. Weil einfach und unkompliziert und ich brauche nicht lange Bücher lesen. In den wenigen Wort bzw. bei Erklärung Seiten, wie die einzelnen Punkte zu verstehen sind – das reicht mir und ist Aufgabe genug – weil das im täglichen Leben zu praktizieren ist wirklich schwer und erfordert Disziplin – in Idealfall geschieht es aus einem inneren Antrieb heraus.

    Das war bei mir immer so, ich wusste nie warum ich das wollte, ich wollte einfach ein gutes Leben führen eben für mich und andere, dazu lernen immer. Und alles ohne Hintergedanken, wie Dankbarkeit, Wertschätzung oder spirituell gesehen, dass ich ein besseres Karma bekomme oder christlich gesehen – in den Himmel komme eines hoffentlich fernen Tages, alles Liebe!

    • Elisa

      Hallo Arno,

      schön von dir zu lesen und danke für deinen Kommentar.

      Ja, natürlich sind meine Liege-Hobbies nicht für jeden etwas – weitere Ideen wären z.b. Handarbeiten. Das liegt mir leider gar nicht.

      Hast du schon einmal Schamanisches Reisen versucht? Das gelingt mir besser, gerade zu den Zeiten wenn ich nicht meditieren kann.

      Ich habe ja auch eine vierpfötige Freundin zu Hause, zum Glück habe ich einige Menschen die mit ihr spazieren gehen. Sollte das mal nicht klappen, gibt es in der Not auch einen Garten. Ich hoffe, du kannst dich weiterhin um deine Hündin kümmern – mit so einem Tier ist man doch auch ohne andere Menschen nicht ganz allein.

      Alles Liebe,
      Elisa

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